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Aktuelle Regelungen zu den Corona-Maßnahmen


Folgende Regelungen gelten derzeit in Bayern und speziell im Landkreis Lichtenfels - Stand: 04.10.2021
 

Derzeit gilt speziell im Landkreis Lichtenfels:

Aktuelle Regeln im Landkreis Lichtenfels


Für ganz Bayern:

Derzeit gilt für ganz Bayern



 

Aktuelle Regeln im Landkreis Lichtenfels

Folgende neuen Corona-Regeln gelten ab Oktober:

Regeln ab Oktober


Wegfall der Maskenpflicht im Unterricht ab dem 4. Oktober 2021

Ab Montag, den 4. Oktober 2021, gilt – im Vorgriff auf die Aktualisierung des Rahmenhygieneplans Schulen – Folgendes:

1.    Die Maskenpflicht entfällt im Unterricht, bei sonstigen Schulveranstaltungen und in der Mittagsbetreuung, auch wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewahrt werden kann. Dies gilt für Schülerinnen und Schüler so-wie für Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen.
Ansonsten besteht – wie bisher – im Inneren des Schulgebäudes außerhalb des Unterrichts (z. B. auf den Gängen und im Treppenhaus) Maskenpflicht. 
Im Außenbereich der Schule (z. B. auf dem Pausenhof) muss keine Maske getragen werden.


2.    Wie bisher kann Sportunterricht ohne Maske durchgeführt werden; die bisherige Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) im Innenbereich entfällt jetzt. Es wird empfohlen, auf das Abstandsgebot unter allen Beteiligten soweit möglich zu achten.


3.    Beim Unterricht im Gesang und Blasinstrument erfolgt eine Annäherung an die Regelungen im Bereich der Laienmusik. Maskenpflicht besteht auch hier nicht mehr.


4.    Erziehungsberechtigte oder sonstige schulfremde Personen auf dem Schulgelände
Der niederschwellige Zugang zu den Unterstützungs-, Informations- und Beratungsangeboten der Schule (wie etwa Elternabende, Elternsprechstunden, Beratungsangebote) ist von hoher Bedeutung. 
Hier erfolgt auch ein Gleichlauf mit anderen behördlichen bzw. gesellschaftlichen Regelungen: Auch der Zugang zu anderen Behörden bzw. der Zugang zu ärztlichen Beratungsangeboten unterfällt grundsätzlich nicht der sog. „3G-Regel“.
Anderes gilt jedoch für Veranstaltungen, die eher einen Kultur- oder Freizeitcharakter haben (z. B. Weihnachtsbasar, Schulkonzerte). Hier gilt die sog. „3G-Regel“.
 


Seit 2. September gilt außerdem:

2021_09_02_Grundsätze

Hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage

Coronavirus: Übersichtskarte der Fälle in Bayern (LGL)



Krankenhaus-Ampel:

Coronavirus in Bayern - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege


 





Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und die Kundenbegrenzungen im Handel entfallen.

Zusammengefasst sind die neuen Regeln in der 14. Bayerischen Infektionsschutzverordnung, die von 2. September bis 1. Oktober gelten soll.

Bei mehr als 35 Neuinfektionen binnen sieben Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt greift dort in Innenräumen der 3G-Grundsatz. Dies trifft auf den Landkreis Lichtenfels zu!
 

WICHTIG: Der Landkreis Lichtenfels hat aktuell eine Inzidenz von ÜBER 35!!!!

 

Regeln für Innenräume: 3G und Maskenpflicht
Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 35 liegt, gilt von 2. September an in Innenräumen die 3G-Regel. Zugang haben dann nur noch Geimpfte, Genesene oder Personen mit einem aktuellen negativen Corona-Test.

Ausgenommen Kinder unter 6 Jahren, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder. Bei Schülern gilt auch der Schülerausweis als Nachweis. Konkret betrifft die 3G-Regel fast alles, was in geschlossenen Räumen stattfindet:

Öffentliche und private Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten, Sportstätten und praktischer Sportausbildung, Fitnessstudios, dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, der Gastronomie, dem Beherbergungswesen, den Hochschulen, Tagungen, Kongressen, Bibliotheken und Archiven, zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung, zoologischen und botanischen Gärten, außerdem zu Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen und auch Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.


Die 3G-Regel gilt natürlich auch für Besucher von Patienten und Bewohnern in Krankenhäusern und Pflege- und Behinderteneinrichtungen.
 

Für die Gastronomie und den Handel hält die neue Infektionsschutzverordnung zudem gesonderte Lockerungen bereit: In der Gastronomie entfällt die coronabedingte Sperrstunde. Im Handel entfallen die bisherigen Kundenbeschränkungen im Hinblick auf die Größe des Ladens. Gleiches gilt für Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen.

Ausnahmen im öffentlichen Nahverkehr
Ausnahmen von der 3G-Regel gibt es für Privaträume, den Handel, den ÖPNV und Gottesdienste. Wer zum Beispiel mit dem Bus fahren will, muss also auch künftig keinen Impfnachweis oder einen negativen Test vorlegen. Allerdings gilt dort wie fast überall drinnen die Maskenpflicht weiter. Neu ist: Künftig muss nicht mehr unbedingt eine FFP2-Maske getragen werden. Eine sogenannte OP-Maske reicht aus. Neuer Standard sind medizinische Masken.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Privaträume, der Platz im Restaurant und jeder Sitz- oder Stehplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Gästen (aus einem fremden Haushalt) eingehalten werden kann. Der Kinobesitzer beispielsweise kann sich also entscheiden: Entweder mehr Sitzplätze vergeben und dafür die Maskenpflicht auch am Platz beibehalten oder weniger Plätze vergeben und dafür entfällt die Maskenpflicht am Platz.

Öffentliche Veranstaltungen
Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel mit weniger als 1.000 Gästen gilt die 3G-Regel nicht. Außerdem muss draußen grundsätzlich auch keine Maske mehr getragen werden. Nur bei größeren Veranstaltungen (ab 1.000 Personen) muss im Eingangsbereich und dort, wo sich die Leute vermehrt begegnen, auch draußen Maske getragen werden.

Die bisherigen Personenobergrenzen für öffentliche Veranstaltungen entfallen. Bayern erlaubt nun neben Sportveranstaltungen auch wieder Kulturevents oder Kongresse mit bis zu 25.000 Teilnehmern. Veranstaltungsorte, die bis zu 5.000 Menschen fassen, dürfen komplett ausgelastet sein. Darüber hinaus ist eine Auslastung von 50 Prozent möglich. Voraussetzung ist aber ein Hygienekonzept.

Zu beachten ist bei Großveranstaltungen mit über 1.000 Besuchern und bei Messen: Hier gilt die 3G-Regel inzidenzunabhängig, drinnen und draußen. Bei Messen gibt es zudem eine Sonderregel: Hier dürfen 50.000 Besucher pro Tag rein. Volksfeste bleiben untersagt.

Öffnung von Clubs und Diskotheken ab Oktober
Für Clubs und Diskotheken gibt es ab 2. September erst einmal noch keine Lockerungen. Allerdings ist laut Ministerpräsident Markus Söder geplant, Discos und Clubs Anfang Oktober wieder zu öffnen. Rein darf dann nur, wer genesen oder geimpft ist oder einen negativen PCR-Test vorlegen kann. Ein Schnelltest reicht dann für den Discobesuch nicht aus.

Private Treffen: Keine Kontaktbeschränkungen mehr
Kontaktbeschränkungen gibt es künftig nicht mehr. Wer sich privat zu Hause trifft, muss also nicht mehr die Haushalte oder die einzelnen Personen zählen. Wer größere Feste wie Hochzeiten, Geburtstage oder ähnliches im Restaurant feiert, muss sich allerdings an die dort geltenden Regeln halten.

Alten- und Pflegeheime: 3G-Regel drinnen und draußen
In Alten- und Pflegeheimen gilt die 3G-Regel unabhängig von der Inzidenz (also auch unter einer 7-Tage-Inzidenz von 35). Und sie gilt bei Kontakten in Innenräumen genauso wie an der frischen Luft.

Schule: Sicherheit durch Tests
An Grundschulen soll es künftig zweimal wöchentlich so genannte Lolli-Tests geben, diese sollen schon in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. An weiterführenden Schulen sind dreimal wöchentlich Schnelltests geplant. Wieder eingeführt wird zudem die Maskenpflicht am Platz. Sie soll erst einmal bis 1. Oktober gelten. Lockerungen gibt es bei der Quarantäne. Sie soll nur noch fünf Tage dauern. Außerdem soll im Fall der Fälle nicht mehr die ganze Klasse automatisch in Quarantäne müssen, sondern es werde laut Staatskanzlei je nach Einzelfall und je nach Umfeld des Infizierten entschieden. Die Inzidenzregelungen, wonach es bei einer bestimmten Schwelle Wechselunterricht gibt, gilt nicht mehr.

Krippen und Kindergärten: Regelbetrieb auch bei hoher Inzidenz
In den Kindergärten wird es künftig auch ab einer Inzidenz von 100 keinen eingeschränkten Regelbetrieb oder gar eine Notbetreuung geben. Weiterhin geben wird es Berechtigungsscheine für Selbsttests, die die Kinder zweimal pro Woche daheim machen können. Bei einem Infektionsfall werde es zudem auch in Kindertageseinrichtungen "Quarantäne mit Augenmaß" geben.

Hochschulen: Wieder in Präsenz
Für das kommende Semester sind wieder Präsenzveranstaltungen möglich. Es gelten dann die allgemeinen 3G-Regelungen und eine allgemeine Maskenpflicht auch am Platz. Tests bekommen die Studenten mit ihrem Studentenausweis kostenlos.

Und wann gibt es Verschärfungen?
Schärfere Corona-Maßnahmen sind künftig abhängig von der Klinik-Auslastung. Dafür will die Staatsregierung eine Krankenhaus-Ampel einführen. Sie schaltet auf Gelb, wenn bayernweit binnen sieben Tagen mehr als 1.200 Patienten mit einer Corona-Erkrankung neu in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Dann will die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen beschließen.

Vorstellbar sei dann die Rückkehr der FFP2-Maskenpflicht oder die Wiedereinführung der Kontaktbeschränkungen, erklärt Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Auf Rot schaltet die Ampel, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern liegen. Dann sollen die Maßnahmen weiter verschärft werden. Wie genau, ist aber offen. Auf welcher Farbe die Ampel steht, soll ab Donnerstag auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums zu sehen sein. Derzeit stehe sie noch auf grün.

Ein 2G-Modell wie etwa in Hamburg, also mit Zugang zu bestimmten Bereichen nur für Geimpfte und Genesene, soll es erst einmal nicht geben. 

(Quellen: BR24: Corona-Regeln im Überblick: Das gilt ab heute | BR24 / mit Ergänzungen Landratsamt Lichtenfels)




Derzeit gilt für ganz Bayern:

- https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus

- Regelungen zur Inzidenz

- die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Fragen zum Lockdown und zu den aktuellen Regelungen können Sie hier nachlesen:

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#Schnellsuche

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