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Pressemitteilung 77-2023: Neustart mit innovativen Ideen und ehrgeizigen Zielen


Landrat Christian Meißner besucht MOLL Batterien GmbH: „Traditionsunternehmen ist wichtiger Arbeitgeber und Aushängeschild für die ganze Region
 

LICHTENFELS (09.03.2023). „Für unseren Landkreis ist es von größter Bedeutung, dass es nach den schwierigen Jahren gelungen ist, einen so guten Neustart für dieses Traditionsunternehmen zu schaffen“, betonte Landrat Christian Meißner bei seinem Besuch bei der MOLL Batterien GmbH in Bad Staffelstein im Gespräch mit der Unternehmensleitung. „MOLL ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und mit seinen Innovationen ein Aushängeschild für den Landkreis Lichtenfels. Der Neustart mit solch ehrgeizigen Zielen und innovativen Ideen gibt allen Grund, positiv gestimmt zu sein“, stellte der Landrat weiter fest. 

Im Gespräch gab die Geschäftsleitung – der Bevollmächtigte der Geschäftsführung, Prof. Dr. Peter Urban, und Geschäftsführer Dr. Klaus Eichhorn – Einblick in die Planungen, anstehende Investitionen und Innovationen. MOLL produziert Batterien für verschiedene Anwendungen, vor allem für die Automobilindustrie. Am Standort in Bad Staffelstein sind derzeit rund 220 Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt. MOLL ist Entwicklungspartner für die Automobilindustrie und hat in der Vergangenheit Meilensteine für die Entwicklung heutiger moderner Starterbatterien gesetzt (z.B. Batterien für die Start-Stopp-Funktion).

Landrat Christian Meißner im Gespräch mit der Unternehmensleitung von MOLL Batterien Bad Staffelstein. Foto: (c) Heidi Bauer

Besuch bei der MOLL Batterien GmbH: Im Gespräch mit der Unternehmensleitung – Prof. Dr. Peter Urban (2. v.re.) und Geschäftsführer Dr. Klaus Eichhorn (2. v. li.) informierte sich Landrat Christian Meißner (Mitte) über aktuelle Entwicklungen und Pläne der Bad Staffelsteiner Traditionsfirma. Rechts im Bild Rechtsanwalt Jürgen Wittmann, Kronach, links der Wirtschaftsförderer des Landkreises Lichtenfels, Helmut Kurz.
Foto: Landratsamt Lichtenfels/Heidi Bauer

 

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1945 von Peter J. Moll und seiner Frau Elisabeth. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich MOLL zum Experten im Batterietechnikbereich und zum wichtigen Partner der Automobilindustrie. Stetige Auszeichnungen durch Prüflabore wie ADAC, Stiftung Warentest etc. bestätigen die gute Qualität „Made in Oberfranken“. 

Nach Insolvenz im März 2020 gab es am 1. Mai 2021 einen Neuanfang mit neuen Investoren am Standort Bad Staffelstein. Bereits im Jahr 2021 gelang der MOLL Batterien GmbH die Rückkehr in schwarze Zahlen. Wie in den zurückliegenden beiden Jahren, so werden auch in den kommenden zwei Jahren erhebliche Investitionen in den Maschinenpark zur Steigerung der Produktivität und der Energieeffizienz, zur Optimierung der Arbeitsbedingungen sowie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes getätigt, informierte Prof. Dr. Urban. Weiterhin investiere das Unternehmen in Forschung und Innovation: „Wir haben eine sehr gute Forschungs- und Technologieabteilung“, stellte der Bevollmächtigte der Geschäftsleitung heraus. „Der Erfolg von MOLL ist der Erfolg aller Miarbeiter“, hebt Prof. Dr. Urban hervor. 

Absatzschwerpunkt für die MOLL-Batterien ist derzeit neben dem Ersatzmarkt und dem Exportgeschäft vor allem der Volkswagen-Konzern. „Wir gehen davon aus, dass unsere modernen Starter-Batterien, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Kraftfahrzeugen erheblich beitragen, auch nach 2035 benötigt werden“, so der Geschäftsführer Dr. Klaus Eichhorn.

Wie Prof. Dr. Urban wissen ließ, liegen aktuell Anfragen aus den Golfstaaten, Zentralasien, den Maghreb-Staaten sowie Lateinamerika vor, mit denen MOLL um Transfer seiner Technologie gebeten wird. MOLL wird diesen Technologietransfer verbunden mit Marken- und Lizenzvergabe weiter als weiteres Standbein ausbauen. Eine Herausforderung sei es allerdings, Nachwuchskräfte zu gewinnen: „Wir hoffen, dass es uns gelingt, junge Leute für unser Unternehmen zu interessieren und zu engagieren. Wir brauchen motivierte Leute als Multiplikatoren“, so Prof. Dr. Urban.

„Ich freue mich sehr, dass es nach den Turbulenzen gelungen ist, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen und in eine hoffnungsvolle Zukunft zu steuern“, stellte der Landrat abschließend fest. „Dass ein so innovatives Unternehmen weiterhin hier investiert, ist für die ganze Wirtschaftsregion immens wichtig. Als Landkreis werden wir die Planungen im Rahmen unserer Möglichkeiten begleiten und unterstützen. Besonders freut es mich auch, dass die Firma MOLL wieder an der Ausbildungsmesse an der Berufsschule Lichtenfels am 18. März teilnimmt“, so Meißner. 
 
 

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