Web-ThermenAussenbruecke
Schriftgröße AAA

Themen / Inhalt

H-Oldtimer-Kennzeichen


 

Für die Antragstellung für ein H-Oldtimerkennzeichen sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Antrag/Vollmacht für die Zulassung
  • SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kfz.-Steuer
  • Nachweis der Halterdaten (gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Bescheinigung einer gültigen Hauptuntersuchung
  • Gutachten eines anerkannten Sachverständigen (in Bayern: TÜV-SÜD, DEKRA, GTÜ, KÜS) gemäß § 23 StVZO (Gutachten kann erst erstellt werden, wenn das Fahrzeug genau 30 Jahre alt ist!)
  • Versicherungsbestätigung in Form einer eVB-Nummer
  • bei zugelassenem Fahrzeug: beide Kennzeichen (die Entstempelung der Kennzeichenschilder muss, nach Vorzeigen am Schalter, in der Zulassungsstelle durchgeführt werden!!!)
     

Hinweise:

- Oldtimer im Sinne der FZV sind Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrttechnischen Kulturgutes dienen. 

- Die Einstufung als Oldtimer nach § 23 StVZO erfolgt durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer bzw. Prüfingenieur einer anerkannten Überwachungsorganisation.

- Bei der Zulassung eines Oldtimer mit H-Kennzeichens wird die Kraftfahrzeugsteuer pauschal erhoben. Ansonsten handelt es sich um eine normale Zulassung, bei der alle Fahrten erlaubt sind.

- Beim H-Kennzeichen besteht die Pflicht zur Hauptuntersuchung.

- Seit dem 01.10.2017 haben Besitzer von Oldtimer-Fahrzeugen die Möglichkeit, zusätzlich zum H-Kennzeichen ein Saisonkennzeichen zu beantragen.Möglich macht dies eine Änderung der Fahrzeug-zulassungsverordnung (FZV), die der Bundesrat im Februar 2017 für historische Fahrzeuge verabschiedet hat.
Es kann nun auf einem historischen H- Kennzeichen auch einen Betriebszeitraum (Saisonkennzeichen) für das Fahrzeug angegeben werden. Der Betriebszeitraum wird auf volle Monate bemessen, er muss mindestens zwei Monate und darf höchstens elf Monate umfassen.
Bei der Hinterlegung des Betriebszeitraumes gilt es jedoch zu beachten, dass eine zusätzliche verfügbare Stelle auf dem amtl. Kennzeichen wegfällt. Gemäß der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) stehen für die Ausgestaltung eines amtlichen Kennzeichens maximal acht Stellen zur Verfügung. Abzüglich der Kreisbuchstaben LIF/ STE, des Unterscheidungsmerkmals „H“ und des zusätzlichen Betriebszeitraumes sind bereits fünf Stellen vergeben. Daher bleiben nur noch drei frei verfügbare bzw. wählbare Stellen übrig. Im Zuge der Umstellung auf einen Betriebszeitraum für Oldtimerfahrzeuge kann es dementsprechend dazu kommen, dass eine Umkennzeichnung vorgenommen werden muss.

Vordrucke und Merkblätter zur Steuerbefreiung, sowie allgemeine Informationen zur Kfz-Steuer und auch das SEPA-Mandat finden Sie auf den Internetseiten des Zollamtes!

Antrag auf ZulassungAntrag auf Zulassung, 379 KB
DatenschutzhinweisDatenschutzhinweis, 91 KB
Sepa MandatSepa Mandat, 116 KB

 

Ansprechpartner / Kontakt

Beim Zugriff auf dieses Internetangebot werden von uns Cookies (kleine Dateien) auf Ihrer Festplatte abgespeichert. Wir verwenden diese ausschließlich dazu, Sie bei diesem und weiteren Besuchen unserer Internetseite zu identifizieren.
Die meisten Browser sind so eingestellt, dass sie die Verwendung von Cookies akzeptieren, diese Funktion kann aber durch die Einstellung Ihres Internetbrowsers von Ihnen für die laufende Sitzung oder dauerhaft abgeschaltet werden.
Weitere Informationen zum Thema DatenschutzOK