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Pressemitteilung 205-2021: Damit die Kommunen aufblühen


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauhöfe der Landkreis-Kommunen trafen sich zum Erfahrungsaustausch über Blumenwiesen und Blühflächen

LICHTENFELS (23.06.2021). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauhöfe der Landkreis-Gemeinden trafen sich jüngst auf Einladung der Umweltstation des Landkreises Lichtenfels zu einem Erfahrungsaustausch über die Anlage und Pflege von Blühwiesen und Stauden-Flächen. Dabei wurden Flächen in Altenkunstadt und Lichtenfels begutachtet und über die Pflanzen dort gesprochen. Auch einige Bürgermeister ließen sich von den gezeigten Beispielen inspirieren. 

Kreisfachberater Michael Stromer ging eingangs auf die Rahmenbedingungen und das gestiegene Interesse der Bürgerinnen und Bürger an naturnah gestalteten öffentlichen Grünflächen ein. Blumenwiesen, bei denen vor einigen Jahren noch unterstellt worden wäre, dass sie seitens der Bauhöfe mangelhaft gepflegt werden, seien mittlerweile oft akzeptiert und das Verständis für den notwendigen Mahd-Rhythmus sei sowohl in der Bevölkerung, als auch bei den Mitarbeiter/innen der Kommunen gestiegen. 

Artenreich und insektenfreundlich
So konnte der Erste Bürgermeister der Gemeinde Altenkunstadt, Robert Hümmer, von guten Erfahrungen mit einigen Neuansaaten im vergangenen Jahr in seinem Gemeindegebiet berichten. Alexander Schmidt und Jürgen Jetschina, die seitens des Altenkunstadter Bauhofes die Flächen betreuen, erläuterten am Orteingang von Woffendorf und in der Strössendorfer Straße den interessierten Kolleg/innen die Bodenvorbereitung und die Pflegearbeiten, die ihr Konzept für artenreiche und insektenfreundliche Grünflächen beinhaltet. In der Langheimer Straße soll sich ein ehemals kurz gemähter Rasen zu einer artenreichen Blumenwiese entwickeln. 

Dabei wurden unter den Teilnehmer/innen auch die entsprechend notwendige maschinelle Ausstattung sowie der Umgang mit dem anfallenden Mahdgut diskutiert. Manfred Rauh, der für den Landschaftspflegeverband an der Begehung teilnahm, sah hier Chancen für überkommunale Lösungen. Im Rahmen des jüngst angelaufenen Projektes „Natürlich Bayern“ könnten ein Austausch von Maschinen, aber auch insgesamt eine Professionalisierung des Umgangs mit den naturnahen Flächen bis hin zur Verwertung des Mahdgutes in Biogasanlagen angestoßen werden.

Nachhaltige Grünflächen-Pflege
In Lichtenfels zeigte Stadtgärtner Alexander Trütschel verschiedene Flächen im Umfeld der Herzog-Otto-Schule und in der im Vorjahr sanierten Krößwehrstraße. Die Stadt Lichtenfels verfolge zum Teil schon viele Jahre das Konzept einer nachhaltigen Grünflächen-Pflege. Dies habe durch die Stadtratsbeschlüsse der jüngeren Zeit nochmals Auftrieb bekommen und sich beispielsweise in der Gestaltung der Staudenflächen in der Krößwehrstraße oder an der Kreuzung am Bürgerweg – Bgm.-Dr.-Hauptmann-Ring niedergeschlagen. Dort wurden in magere Substrate artenreiche, trockenheitsverträgliche Stauden gepflanzt, die sich über die nächsten Jahre noch weiter ausbreiten sollen und von Frühjahr bis Herbst einen Blühaspekt bieten sollen.  

Treffen der Bauhofmitarbeiter/innen zum Thema Blühwiesen. (Foto: Umweltstation Weismain/Michael Stromer)

Alexander Schmidt, Bauhofleiter von Altenkunstadt (rechts im Vordergrund), erläuterte seinen Kollegen aus den anderen Landkreisgemeinden sowie einigen Bürgermeistern die neu entstandene Blühfläche am Ortseingang von Woffendorf. Foto: Landratsamt Lichtenfels/Michael Stromer

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