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Pressemitteilung 078-2020: Umwelttipp: Die Rohstoffe aus dem Abfall gewinnen


Warum Recycling so wichtig ist: Je besser Verbraucher trennen, umso mehr kann wiederverwertet werden

LICHTENFELS (11.03.2020). Rohstoffe kommen auf unserem Planeten nur begrenzt vor: Erze, Erdöl, Sand. Nur wenn wir mit den natürlichen Ressourcen sorgsam umgehen, können wir die Umwelt nachhaltig schützen. Das bedeutet auch, dass wir nicht nur möglichst wenig Abfall produzieren sollten, sondern auch den, den wir verursachen, möglichst gut wiederverwerten sollten.

Umwelt-Tipp

Deswegen wurde in Deutschland bereits vor langem ein Recyclingsystem etabliert: Abfall gilt als Rohstoff. Laut Umweltbundesamt bzw. Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2018) werden rund 14 Prozent der in der deutschen Wirtschaft eingesetzten Rohstoffe aus Abfällen gewonnen. Hersteller haben Verantwortung übernommen und helfen dabei, dass ihre Produkte recycelt werden – beispielsweise Elektrogeräte, Batterien, Akkus und Verpackungen. Mit dem neuen Verpackungsgesetz müssen Kunststoffverpackungen seit 2019 zu 58,5 Prozent und ab dem Jahr 2022 zu 63 Prozent werkstofflich verwertet werden. 

Nichtsdestotrotz ist es bis zu einem vollständigen Kreislauf der Rohstoffe noch ein weiter Weg. Ob Kunststoffe, Holz, Batterien – viele Stoffe können wir noch viel besser wiederverwerten – recyceln und nutzbar machen. Dazu kann jede/r einzelne beitragen.

Laut Umweltbundesamt ist Recycling umso besser, je hochwertiger die Sekundärrohstoffe sind, die es produziert. Wenn aus Plastikflaschen wieder Plastikflaschen werden, lassen sich am besten Rohstoffe und Energie einsparen. Voraussetzung ist allerdings, dass Verunreinigungen vermieden werden, so das Umweltbundesamt weiter. 

Was können Privatpersonen tun?
Je besser Verbraucherinnen und Verbraucher den Abfall trennen, desto mehr kann am Ende auch recycelt werden. Das gilt im Prinzip für alle Abfallarten: 

In den Restmüll gehört nur noch hinein, was nicht in die anderen Tonnen, Container oder den Kompost darf. Abfälle aus der Restabfalltonne kommen in die energetische oder in die mechanisch-biologische Behandlung. 

In den gelben Sack gehören Leichtverpackungen wie Zahnpastatuben oder Joghurtbecher aus Kunststoff, Tetrapacks, Styropor, PET-Flaschen oder Schraubverschlüsse. Verpackungen, die aus verschiedenen Komponenten bestehen, sollten am besten in Einzelteile getrennt werden, bevor sie in den gelben Sack wandern. 

Ins Altpapier sollte nur „sauberes“ Papier landen: Thermopapier (wie es häufig für Kassenbons, Parktickets, Fahrkarten verwendet wird) gehört nicht in die grüne Tonne, sondern in den Restmüll. 

Glas sollte ebenfalls unbedingt farblich sortiert in den Containern landen. Denn durch Fehlwürfe können komplette Chargen für die stoffliche Glasverwertung unbrauchbar werden, wenn diese sich nicht aussortieren lassen. 

Elektroaltgeräte sind voll mit wertvollen Rohstoffen – auch wenn sie ausgedient haben. Verbraucherinnen und Verbraucher im Landkreis Lichtenfels können Elektrokleingeräte in den Wertstoffhöfen im Landkreis abgeben, für Elektrogroßgeräte besteht die Möglichkeit zur Abgabe nur im Wertstoffzentrum in Lichtenfels bzw. werden vierteljährlich Sammeltermine angeboten. Die Wertstoffhöfe sind auch Anlaufstelle für die Abgabe beispielsweise von Maschendrahtzaun, LED-Lampen, Lichterketten, Lautsprecherboxen, Heizkörpern, Fensterrahmen aus Holz oder Flachglas. 

Eine ausführliche Liste, was wo entsorgt werden kann, findet sich auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lkr-lif.de/online-dienste/abfallwirtschaft.

078 - 2020_03_04_PM Umwelttipp Recycling

Kleingeräte mit Akkus, wie Zahnbürsten oder aber Rasenschneider, stecken viele wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können, erläutert Dietmar Nikol vom Wertstoffzentrum Lichtenfels. Verbraucherinnen und Verbraucher im Landkreis Lichtenfels können Elektrokleingeräte in den Wertstoffhöfen im Landkreis abgeben, für Elektrogroßgeräte besteht die Möglichkeit zur Abgabe nur im Wertstoffzentrum in Lichtenfels oder bei den Sammelterminen.
Foto: Landratsamt Lichtenfels/Heidi Bauer 

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