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Pressemitteilung 139-2019: Obermain-Jura als Öko-Modellregion staatlich anerkannt


Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreicht beim Festakt in München Urkunde

LICHTENFELS. Die 15 neuen Öko-Modellregionen in Bayern, zu denen auch die Region Obermain-Jura gehört, können an die Arbeit gehen: Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat am Donnerstag vergangener Woche den Siegern der dritten Wettbewerbsrunde ihre Urkunden überreicht. „Damit können Sie gleich loslegen, Ihre überzeugenden Konzepte in die Tat umzusetzen und damit zu einer der bayerischen Vorbildregionen in Sachen Öko-Landbau werden“, sagte die Ministerin beim Festakt im Münchner Ministerium.

„Mit diesem Prädikat können wir in vielerlei Hinsicht neue Impulse setzen und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal unseres Landkreises schaffen“, meint Landrat Christian Meißner. „Unser Ziel muss es sein, bei den Verbrauchern das Bewusstsein für regionale Identität zu steigern, denn die regionale Produktion ist die nachhaltigste.“

Der Landkreis Lichtenfels und die vier angrenzenden Kommunen des Landkreises Bamberg (Wattendorf, Schesslitz, Zapfendorf und Rattelsdorf) hatten ihre Bewerbung als Öko-Modellregion Region Obermain-Jura für den Wettbewerb im Januar auf die Reise geschickt. Der Kreisausschuss des Landkreises Lichtenfels hatte der Bewerbung in der Dezembersitzung zugestimmt. Die Trägerschaft übernimmt die Umweltstation Weismain. Michael Stromer, der Leiter der Einrichtung, war es auch, der das Bewerbungskonzept zusammen mit dem Initiator Bernhard Storath, Erster Bürgermeister der Gemeinde Ebensfeld, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes und selbst seit vielen Jahren Biobauer, sowie einigen weiteren Mitstreitern ausgearbeitet hat.

Ziel der Öko-Modellregionen ist es, den ökologischen Landbau zu stärken. Am Obermain soll dies durch eine Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern, durch den Aufbau von Verarbeitungsstrukturen zum Beispiel zur Belieferung von Kindertageseinrichtungen und Schulen oder durch die Zertifizierung von Streuobstbäumen und Gärten geschehen. Auch die Machbarkeit eines mobilen Dorfladens wird zu prüfen sein.

Bis erste Projekte tatsächlich umgesetzt werden, stehen einige vorbereitende Arbeiten auf dem Programm, wie die Einrichtung eines Projektmanagements und einer Lenkungsgruppe. Die Initiatoren, zu denen auch der Kreisobmann Michael Bienlein zählt, hoffen, dass das Instrument Öko-Modellregion einen wesentlichen Impuls für eine zukunftsfähige Landwirtschaft mit kurzen Wegen, hoher Wertschöpfung und hoher Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit setzt und über gesetzliche Vorgaben von oben hinaus einen Anreiz schafft für mehr Öko-Landbau in der Region.

 

139 - 2019_05_06_PM_Anerkennung Öko-Modellregion

Die Anerkennungs-Urkunde zur staatlich unterstützten Öko-Modellregion Obermain-Jura überreichte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Bildmitte, an (v.li.): Harald Weber (Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Lichtenfels), Michael Stromer (Kreisfachberater und Leiter der Umweltstation des Landkreises Lichtenfels), Bernhard Storath (Erster Bürgermeister des Marktes Ebensfeld und Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes), Johann Kalb (Landrat des Landkreises Bamberg), Michael Bienlein (Kreisobmann des Bauernverbandes Lichtenfels), Marion Warmuth (Kreisbäuerin des Landkreises Lichtenfels), Andreas Schonath (Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Zapfendorf) und Anton Hepple (Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung Oberfranken). Foto: Seyfahrt /STMELF Bayern

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