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Pressemitteilung 181: „Ausbildung bietet viel Abwechslung“


Sandra Gack, Rita Kestel und Georg Lunkenbein sprechen zum „Tag der Ausbildung“ über ihre Erfahrungen – Landkreis bietet Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten

LICHTENFELS. „Für mich war es genau die richtige Entscheidung. Mir macht es sehr viel Spaß“, sagt Sandra Gack. Rita Kestel und Georg Lunkenbein nicken zustimmend: Die drei jungen Leute absolvieren derzeit Ausbildungen im Landratsamt Lichtenfels. Insgesamt gibt es an der Behörde im Augenblick sieben Azubis / Beamtenanwärter beim Landkreis und fünf Beamtenanwärter von staatlicher Seite, informieren Personalchef Dieter Kratzert und Ausbildungsleiterin Claudia Schnapp. Der „Tag der Ausbildung“ am 18. Juni bietet Anlass, auf die vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildung beim Landkreis einzugehen.

„Der Landkreis ist einer der großen Arbeitgeber in der Region. Aktuell beschäftigt er rund 300 Mitarbeiter“, stellt Landrat Christian Meißner fest. „Knapp vier Fünftel davon sind Kreis- und ein Fünftel ist Staatspersonal. Für den Landkreis ist es elementar wichtig, dass wir jungen Menschen aus der Region auch Perspektiven in der Region geben. Nur so können wir den Landkreis zukunftsfähig machen. Deswegen wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und legen großen Wert auf umfassende und erstklassige Ausbildungsmöglichkeiten“, betont der Landrat.

„Als ich 2015 Abitur gemacht habe, wollte ich nicht unbedingt studieren, weil ich auch nicht so recht wusste, was“, erzählt Sandra Gack. „Viel lieber wollte ich eine Ausbildung mit solider Basis machen“, sagt die 21-Jährige. Sie bewarb sich um eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Ähnlich ging es Rita Kestel, ebenfalls 21, nach ihrem Fachabitur. Sie wollte auf jeden Fall „etwas Krisensicheres“. Georg Lunkenbein bestand nach dem Fachabi den Beamtentest sehr gut und sicherte sich so eine Ausbildungsstelle als Beamtenanwärter der Qualifikationsebene 2 beim Landkreis. Sicherer Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten, abwechslungsreiche Tätigkeit – das alles waren für die drei Argumente für ihre Entscheidung bei der Berufswahl.

Mit dem Slogan „Aktenstaub und Bürokraten – jetzt wird aufgeräumt mit den Klischees von vorgestern. Wir suchen heute die besten Mitarbeiter von morgen“ wirbt der Landkreis in seinen Informationsbroschüren für die Ausbildungen zum/zur Verwaltungswirt/in (Beamtenanwärter der zweiten Qualifikationsebene), zum/zur Verwaltungsfachangestellten, zum/zur Straßenwärterin und für das Studium zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH, Beamtenanwärter der dritten Qualifikationsebene). Diese setzen jeweils unterschiedliche Bildungsabschlüsse voraus. Die Ausbildung zum Verwaltungswirt dauert zwei Jahre, alle anderen drei Jahre. Für eine Bewerbung für Ausbildung oder Studium zum/zur Verwaltungswirt/in ist außerdem die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses erforderlich (www.lpa.bayern.de).

„Die Arbeitsatmosphäre passt einfach“, findet Rita Kestel und ihre Kollegen teilen ihre Meinung. Abwechslungsreich sei die Ausbildung. „Aber man muss sich bewusst sein, dass die Ausbildung auch sehr viel rechtliches Grundwissen und gesetzliche Grundlagen beinhaltet. Das muss man mögen“, merkt Ausbildungsleiterin Claudia Schnapp an. Für die drei jungen Leute aber kein Thema, denn: „da hat man ja im Amt – anders als bei einem reinen Jura-Studium - immer den Bezug zum Praktischen.“ Die Azubis durchlaufen fast alle Sachgebiete und bekommen so einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche der Behörde.

„Um die bestmögliche Dienstleistung zu bieten, brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung viel Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie auch Verhandlungsgeschick“, unterstreicht Personalchef Dieter Kratzert. Claudia Schnapp ergänzt, es stehe im Vordergrund, dass die Auszubildenden lernen, ihre Kenntnisse lebensnah und verständnisvoll umsetzen können, um Rechtsvorschriften und Interessen der Bürgerinnen und Bürger auf einen Nenner zu bringen.

„Die Ausbildung ist sehr vielseitig“, findet Georg Lunkenbein, dem die Tätigkeit im Sozialamt besonders viel Spaß gemacht hat. Rita Kestel gefiel es im Sachgebiet öffentliche Sicherheit und Ordnung sehr und Sandra Gack an der Kasse, weil sie da selbständig arbeiten konnte und viel Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern hatte. Alle drei werden im Sommer 2018 ihre Ausbildung abschließen und hoffen, dass sie danach auch in Zukunft am Landratsamt tätig sein dürfen. Im Herbst 2018 werden erneut drei Beamtenanwärter vom Staat und vier Azubis bzw Anwärter beim Landkreis ihre Ausbildung am Landratsamt beginnen.

Nähere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten beim Landratsamt gibt es unter www.lkr-lif.de/stellenportal oder per E-Mail bei Personalleiter Dieter Kratzert per Mail personal@landkreis-lichtenfels.de.

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Sandra Gack gefällt die Tätigkeit in der Kreiskasse, weil sie hier den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern hat. Sie absolviert eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte.

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Rita Kestel macht die Arbeit im Sachgebiet öffentliche Sicherheit und Ordnung viel Spaß. Die 21-Jährige entschied sich nach dem Fachabitur für eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. 

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„Die Ausbildung zum Verwaltungswirt ist sehr vielseitig“, findet Beamtenanwärter Georg Lunkenbein. Der 20-Jährige ist derzeit im Umweltzentrum tätig.                     Fotos: Landratsamt Lichtenfels/Heidi Bauer

 

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