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Arbeitsmarktdaten und Arbeitsplatzdichte


Phänomenale Entwicklung seit 2005

Arbeitsplatzdichte über bayerischem Durchschnitt

Auf 1.000 Einwohner kommen rund 415 Arbeitsplätze! In Oberfranken wurden 394 Arbeitsplätze auf 1.000 Einwohner gezählt. (IHK für Oberfranken, Stand 30.06.2016)

Die Vorzüge des Arbeitsmarktes im Landkreis Lichtenfels liegen in seinem breiten Mix. Er wird geprägt von vielfältigen Handwerksberufen, von geschulten Kräften der Kunststoff- und Holzverarbeitung, den Facharbeitern des Baugewerbes, den Beschäftigten des Handels sowie der Logistik und von vielen Dienstleistern insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens. Der Arbeitsmarkt zeigt also keine Monostrukturen. Die monatlich erscheinenden Arbeitslosenzahlen belegen, dass strukturell bedingt die Arbeitslosenquote stets auf dem Niveau Arbeitsagenturwert liegt.

Im Januar 2005 lag die Arbeitslosenquote bei 12,3%. Im Juni 2019 sank diese auf 3 %. Das ist der beste Wert seit Jahrzehnten!

Damit einher ging auch ein Zuwachs an Arbeitsplätzen. Allein zwischen September 2013 und September 2017 hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (am Arbeitsort) im Landkreis um 826 Personen erhöht und umfasste zum 30.09.2017 insgesamt 28.717 Personen.

Ein Blick auf die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen am Wohnort macht deutlich, dass der Landkreis aufgrund seiner Attraktivität auch als Wohnstandort gewachsen ist. Im gleichen Zeitraum stieg die die Zahl um 1.381 auf 29.050 Personen im September 2017. 

Deutlich durchläuft der Landkreis einen Strukturwandel hin zum tertiären Bereich. Daneben suchen beispielsweise immer mehr Frauen - wenn möglich - familiengerechte Arbeitsplätze. Die Frauenerwerbsquote liegt bei rund 70% und damit mit an der Spitze Oberfrankens. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist möglich!

Ein starkes Interesse hat sich auf dem Arbeitsmarkt seit der ersten Hälfte der 90er Jahre auch nach Teilzeitstellen ausgeprägt. Derzeit ist bereits jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis ein Teilzeitjob. Vor allem im Dienstleistungsbereich dürften sich hier erhebliche Spielräume eröffnen.

Insgesamt steht der Wirtschaftsraum Lichtenfels für handwerklich geschickte und industriegewohnte Arbeitskräfte. An der "Nahtstelle" von Protestantismus und Katholizismus entwickelte sich über Jahrhunderte in der Region am Obermain eine Arbeitskultur, die geprägt ist von unternehmerischem Tatendrang, Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Entwicklungen sowie Beharrlichkeit in der Realisierung von Ideen.

Auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit finden Sie weitere Informationen über den Arbeitsmarkt in der Region.

Hinweis: Für alle Berechnungen und Darstellungen wurden die Zahlen der Agentur für Arbeit (verschiedene Jahrgänge) verwendet.

 

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