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BVD-MD Bekämpfung


Die Rinderkrankheit Bovine Virus Diarrhoe (BVD) / Mucosal Disease (MD) wird durch eine Infektion mit dem BVD-Virus ausgelöst und führt zu erheblichen finanziellen Verlusten in der Landwirtschaft aufgrund von Fruchtbarkeitsstörungen, Durchfallerkrankungen und weitere Krankheitsanzeichen, die die Tiere in Ihrer Entwicklung stark beeinträchtigen.

Aufgrund der Eigenschaften dieses Virus können Kälber, die im Mutterleib mit dem Virus infiziert werden, keine Abwehrstoffe gegen das Virus bilden. Sie bleiben ein Leben lang (persistent) infiziert und scheiden ständig Virus aus. Diese Tiere nennt man PI-Tier.

 

Die BVD-Verordnung regelt seit 01.01.2011 ein bundesweites für Rinderhalter verpflichtendes Bekämpfungsverfahren.

Gemäß dieser Verordnung müssen alle ab dem 01. Januar 2011 geborenen Kälber bis zum sechsten Lebensmonat und alle Rinder, die aus oder in einen Bestand verbracht werden sollen, auf das BVD Virus untersucht werden. PI-Tiere müssen ausgemerzt werden um eine Weitervebreitung des Virus zu verhindern.
Das langfristige Ziel dieser Bundesverordnung ist die Erreichung von stabilen, BVD unverdächtigen Beständen.

Maßnahmen zu einer erfolgreichen BVDV-Bekämpfung:

 

  • Neugeborene Kälber sollten frühestmöglichst auf eine Infektion mit dem BVD-Virus untersucht werden
  • BVDV-infizierte Kälber (Untersuchungsergebnis: BVD-Virus positiv) sollten unverzüglich ausgemerzt (geschlachtet oder getötet) werden, um eine Virusverbreitung und Ansteckung weiterer Tiere (besoners trächtige Tiere!) zu vermeiden.
  • Nach Feststellung eines BVDV-infizierten Kalbes sind unverzüglich dessen Mutter und weitere Tiere, nach näherer Anweisung des Veterinäramtes, untersuchen zu lassen.
  • Lassen Sie sich umgehend beim Auftreten eines ersten Tieres im Bestand durch den Hoftierarzt und/ oder das Veterinäramt beraten.
  • Eine BVDV-Schutzimpfung kann möglicherweise zu einer Unterbrechung einer Infektionskette beitragen. Beraten Sie sich dazu mit Ihrem Hoftierarzt.
  • Betriebsfremde Personen (z. B. Tierarzt, Klauenpfleger, Viehhändler) sollten grundsätzlich nur in gereinigter (betriebseigener) Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung die Ställe betreten oder Maßnahmen an Tieren durchführen. So kann die Verschleppung von Tierseuchenerreger wirkungsvoll eingedämmt werden.

Beihilfen der Bayerischen Tierseuchenkasse:

Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt eine Beihilfe für ausgemerzte Kälber und übernimmt auch Untersuchungskosten.

Die Bedingungen unter denen diese Leistungen ausbezahlt werden, können auf der Internetseite der BTSK nachgelesen werden.

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner / Kontakt

Kontakt
Herr Dr. Reimann
Tel.: 09571/18-331
Zimmer: N23
Frau Dr. Hammon
Tel.: 09571/18-234
Zimmer: N20