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Radioaktivitäts-Messstellen


Ausmessen von Schwarzwildfleisch auf Radioaktivität

Warum und was wird gemessen?

Erlegtes Schwarzwildfleisch, dass in Verkehr gebracht werden soll, darf den Grenzwert von 600 Bq/kg nicht überschreiten. Der Lebensmittelunternehmer / Primärerzeuger muss im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht vor dem „In-Verkehr-Bringen“ durch geeignete Maßnahmen sicherstellen (Messung von 500 Gramm Skelettmuskulatur), dass der entsprechende Grenzwert nicht überschritten wird. Das In-Verkehr-Bringen von Wildbret mit mehr als 600 Bq/kg ist strafbar.

Wo ist die nächste qualifizierte Messstelle?

Im Landkreis Lichtenfels existiert seit April 2011 eine Messstelle des BJV. Zwecks einer Radio-Messung setzen Sie sich bitte mit Herrn Dr. Erbse oder mit Herrn Matthias Fischer persönlich in Verbindung. Auf Grund der derzeitigen bayernweiten Häufung von Grenzwertüberschreitungen muss Schwarzwild vor In-Verkehr-Bringen trotz der Entfernung zur nächsten Messstelle untersucht werden. Weitere aktuelle und wichtige Informationen zum Thema „Radioaktive Belastung von Wildbret“ finden sie auf der Internetseite des LfU (www.lfu.bayern.de).

Dr. Dieter Erbse                                                          Matthias Fischer
Kellerstr. 27                                                                 Schlesierstr. 7
96250 Ebensfeld                                                         96215 Lichtenfels
Mobil:0170-3147131                                                   Mobil:0171/4543630

 

Des Weiteren misst das bayerische Staatsforsten routinemäßig Wild aus und hat hierfür eine anerkannte qualifizierte Messstelle eingerichtet. Die private Jägerschaft kann Wildfleisch dort für rund 15 Euro messen lassen. Für den Landkreis Lichtenfels ist die nächste qualifizierte Messstelle derzeit:

Bayerische Staatsforsten; Herr Alexander Kelle;
Forstamtstr. 9, 96332 Pressig / Rothenkirchen,
Telefon: 0 92 65 / 94 13 15


Gibt es eine Entschädigung?

Kontaminiertes Wildbret wird durch das Bundesverwaltungsamt entschädigt. Dazu muss der Jäger / Primärproduzent / Lebensmittelunternehmer einen „Antrag auf Schadensausgleich nach der Ausgleichsrichtlinie zu § 38 Abs. 2 Atomgesetz; Wildbret“ stellen. Wildbret wir nur entschädigt, wenn ein entsprechendes Messprotokoll mit dem Messergebnis über 600 Bq/kg Cäsium einer qualifizierten Messstelle vorliegt! Antragsformulare gibt es auf der Internetseite des Bundesverwaltungsamtes.

Weitere Informationen erhalten Sie:

Landratsamtes Lichtenfels
Abteilung Veterinärwesen
Kronacher Straße 28 / 30
96215 Lichtenfels
Telefon 0 95 71 / 18 - 232

Ansprechpartner / Kontakt

Kontakt
Herr Zellmann
Tel.: 09571/18-124
Zimmer: N28
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