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Auffrischimpfung ab jetzt möglich


im Bayerischen Impfzentrum des Landkreises können Sie ab sofort unter bestimmten Voraussetzung eine Auffrischimpfung erhalten (Stand: 27.08.2021)

Ab Ende August 2021 können Sie auch im Impfzentrum des Landkreises Lichtenfels eine sog. Auffrischungsimpfung ("3. Impfung" oder "Booster-Impfung") erhalten.

Ausweislich des neuen mRNA-Aufklärungs- und Anamnesebogens sowie der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind Auffrischungsimpfungen im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge für Personen anzubieten, bei denen nach einer vollständigen Impfung möglicherweise keine ausreichende oder eine schnell nachlassende Immunantwort vorliegt:

-    Bewohner/innen in Pflegeeinrichtungen,
-    Bewohner/innen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, 
-    Patienten/innen mit Immunschwäche oder Immunsuppression, 
-    Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und 
-    Höchstbetagte (ab 80 Jahren) 


Auch Personen, die eine vollständige Impfserie mit einem Vektor-Impfstoff erhalten haben, wird im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge eine weitere Impfung angeboten. Dies betrifft Personen, die
- zwei Impfstoffdosen Vaxzevria® von AstraZeneca
oder
- eine Impfstoffdosis COVID-19 Vaccine Janssen® von Janssen Cilag International/Johnson&Johnson
oder
- die eine Impfstoffdosis eines Vektor-Impfstoffs nach einer nachgewiesenen Infektion mit dem neuartigen Coronavirus erhalten haben (sog. Booster-Impfung von COVID-Genesenen).
 
Die Auffrischungsimpfung soll entsprechend der Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz vom 02.08.2021 und 09.08.2021 mindestens sechs Monate nach vollständigem Abschluss der ersten Impfserie durchgeführt werden.

Um einen bestmöglichen Schutz für die besonders vulnerable Gruppe der Pflegeheimbewohner/innen zu erreichen, gehören zum Personenkreis auch Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, die eine vollständige Impfserie mit mRNA-Impfstoffen erhalten haben. Die (Auffrischungs-) Impfung ist für die Beschäftigten selbstverständlich freiwillig. 

Liegen diese genannten Voraussetzungen bei Ihnen vor, gibt es zwei Wege, an einen Impftermin zu kommen:


1. Ganz bequem online über unser Termin-Portal

oder

2. Über unsere Hotline 0 95 71 / 18 - 160. Hier können Sie einen Termin telefonisch vereinbaren.

Alternativ bieten wir auch wieder eine sog. HOP-ON-Liste an, um am Abend keinen Impfstoff verwerfen zu müssen. Hier gehts zur HOP-ON-LISTE.

Auffrischungsimpfungen sind NUR nach vorheriger Terminvereinbarung möglich!

Die Freie Impfstunde ist ausschließlich für Erst- und Zweitimpfungen!



Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit den Auffrischungsimpfungen (FAQs):
 

1.    Wer soll eine Auffrischungsimpfung bekommen?
Ausweislich des neuen mRNA-Aufklärungs- und Anamnesebogens sowie der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind Auffrischungsimpfungen im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge für Personen anzubieten, bei denen nach einer vollständigen Impfung möglicherweise keine ausreichende oder eine schnell nachlassende Immunantwort vorliegt:

-    Bewohner/innen in Pflegeeinrichtungen,
-    Bewohner/innen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, 
-    Patienten/innen mit Immunschwäche oder Immunsuppression, 
-    Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und 
-    Höchstbetagte (ab 80 Jahren) 

Auch Personen, die eine vollständige Impfserie mit einem Vektor-Impfstoff erhalten haben, wird im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge eine weitere Impfung angeboten: 
Dies betrifft Personen, die zwei Impfstoffdosen Vaxzevria® von AstraZeneca oder eine Impfstoffdosis COVID-19 Vaccine Janssen® von Janssen Cilag International/Johnson&Johnson oder die eine Impfstoffdosis eines Vektor-Impfstoffs nach einer nachgewiesenen Infektion mit dem neuartigen Coronavirus erhalten haben (sog. Booster-Impfung von COVID-Genesenen).
 
Die Auffrischungsimpfung soll entsprechend der Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz vom 02.08.2021 und 09.08.2021 mindestens sechs Monate nach vollständigem Abschluss der ersten Impfserie durchgeführt werden.

Um einen bestmöglichen Schutz für die besonders vulnerable Gruppe der Pflegeheimbewohner/innen zu erreichen, gehören zum Personenkreis auch Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, die eine vollständige Impfserie mit mRNA-Impfstoffen erhalten haben. Die (Auffrischungs-)Impfung ist für die Beschäftigten selbstverständlich freiwillig und liegt im Verantwortungsbereich des impfenden Arztes (ärztliche Therapieentscheidung), der sich an der medizinischen Notwendigkeit der Auffrischungsimpfungen zu orientieren hat. 

2.    Erfolgen Auffrischungsimpfungen für die Beschäftigten in den Krankenhäusern?
Mit Blick auf die Impfung von Beschäftigten in Krankenhäusern entscheiden die Krankenhäuser bzw. die Impfärzte in Krankenhäusern in eigener Verantwortung über die medizinische Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung.

3.    Ist die Auffrischungsimpfung von der Zulassung gedeckt?
Ja, nach den Hinweisen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur rechtlichen Einordnung von Auffrischungsimpfungen wird der Impfstoff auch bei einer Auffrischungsimpfung im Rahmen der Zulassung angewendet. Die Wiederholung einer Behandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel durch den Behandler bleibt ein bestimmungsgemäßer Gebrauch und erfolgt nicht außerhalb der Zulassung. Dies ist vielmehr eine Frage der ärztlichen Therapieentscheidung. Eine Ausnahme wäre allenfalls denkbar, wenn die Zulassung eine solche Behandlung, z. B. als Warnhinweis, explizit ausschließen würde. Letzteres ist aber bislang nicht der Fall.

4.     Finden aktuell Auffrischungsimpfungen für die Allgemeinbevölkerung statt?
Zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Ausweislich der Ausführungen im mRNA-Aufklärungsbogen sollen die Auffrischungsimpfungen insbesondere Personen angeboten werden, bei denen nach einer vollständigen Impfung möglicherweise keine ausreichende oder eine schnell nachlassende Immunantwort vorliegt, sofern der vollständige Abschluss der Impfserie mindestens sechs Monate zurückliegt, siehe Nr. 1.

5.     Wo erfolgt die Auffrischimpfung für die Personen, die nicht in einer Einrichtung leben? 
Vorrangig sollen in der eigenen Häuslichkeit lebende Hochbetagte, Patienten/innen mit Immunschwäche oder Immunsuppression und pflegebedürftige Personen von ihren behandelnden Ärzten die Auffrischimpfungen bekommen, da sie ihre Patienten am besten kennen und die medizinische Notwendigkeit einer Impfung einschätzen können. 
 
Sollten Personen außerhalb von Einrichtungen, bei denen im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge eine Auffrischimpfung angezeigt ist und bei denen seit dem Abschluss der ersten Impfserie mehr als sechs Monate vergangen sind, keine Impfung durch einen niedergelassenen Arzt erhalten können, ist eine Impfung im Impfzentrum möglich. 
 
6.    Gilt für Auffrischungsimpfungen in den Impfzentren die Wohnortbindung?
Nein, die Wohnortbindung ist in den Impfzentren aufgehoben. Eine Auffrischimpfung für den berechtigten Personenkreis ist damit also auch stadt-, landkreis- und bundeslandübergreifend möglich. 

7.     Mit welchem Impfstoff sollen die Auffrischungsimpfungen durchgeführt werden?
Die Auffrischimpfung erfolgt mittels einer einmaligen Impfstoffdosis mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe (Comirnaty® oder Spikevax®). 

8.     Muss bei der Auffrischungsimpfung eine erneute Aufklärung erfolgen und was ist gegebenenfalls zu beachten?
Es muss wie bei allen Impfungen eine Aufklärung des Impflings erfolgen. Der Aufklärungsbogen für mRNA-Impfstoffe wurde um die Auffrischimpfung erweitert.
 
9.     Wird es eine Priorisierung für die Auffrischimpfung geben und wann ist mit einer STIKO-Empfehlung zu rechnen?
Eine Priorisierung ist derzeit nicht vorgesehen, da aktuell keine Impfstoffknappheit besteht. Die Frage, welche Personengruppen für eine Auffrischungsimpfung in Betracht kommen, richtet sich nach Kriterien der medizinischen Notwendigkeit (siehe Nr. 1).
Im Übrigen knüpft die Auffrischungsimpfung an eine vor mindestens 6 Monaten abgeschlossene Impfserie an, sodass der damals berechtigte Personenkreis nun vorrangig das Angebot einer Drittimpfung erhalten wird. 
 

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